{"id":1354,"date":"2024-10-17T12:11:24","date_gmt":"2024-10-17T10:11:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.marlenewartbichler.com\/?page_id=1354"},"modified":"2024-10-17T12:11:24","modified_gmt":"2024-10-17T10:11:24","slug":"chroniken-eines-alltags","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wartbichler.eu\/?page_id=1354","title":{"rendered":"Chroniken eines Alltags"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Chroniken eines Alltags: Ein bewegtes Manuskript<\/h1>\n\n\n\n[ngg src=&#8220;galleries&#8220; ids=&#8220;13&#8243; display=&#8220;basic_thumbnail&#8220; thumbnail_crop=&#8220;0&#8243;]\n\n\n\n<p>In der fortw\u00e4hrenden Symphonie des Seins offenbart sich das Gehen als Poesie, das wiederholte Be-gehen von Orten als Wandern zwischen der Erinnerung und der Gegenwart. Im vorliegenden&nbsp;<strong>Kunstprojekt<\/strong>manifestiert sich nicht nur meine&nbsp;<strong>pers\u00f6nliche Reflexion&nbsp;<\/strong>zum Thema \u201eGehen als Selbstzweck\u201c, sondern ist es auch eine&nbsp;<strong>Ode an die Essenz des Gehens<\/strong>&nbsp;\u2013 ein Akt der Transzendenz, der die Sehnsucht nach dem Fremden und Vertrauten gleicherma\u00dfen erweckt. Jedes Kuvert ist ein Refugium der Besonderheit und enth\u00e4lt nicht nur besonders ordin\u00e4re Augenblicke des Allt\u00e4glichen sowie des gesonderten Gehens, die in diesem Kunstprojekt gleicherma\u00dfen zelebriert werden, sondern versucht die Magie, die in den Spuren verweilt, die Erinnerungen an jene Orte, die eine tiefe Aura der Bedeutung um sich weben, festzuhalten. Diese Spuren wurden zu&nbsp;<strong>kunstvollen Briefen<\/strong>&nbsp;verwoben, die gleichsam Schreine des Ver- und Begangenen sind \u2013&nbsp;<strong>Reliquien unverg\u00e4nglicher Momente<\/strong>, die mein Herz aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden ber\u00fchrten. \u201eChroniken eines Alltags\u201c soll nicht nur eine Hommage an das Gehen als Selbstzweck sein, sondern sich zu einer Reise durch die Reiche der Empfindungen, die sich in meinen Fu\u00dfstapfen einfingen, auftun. Die Installation ist auch eine&nbsp;<strong>Ode an die Unendlichkeit der Erlebnisse<\/strong>, die uns begegnen, wenn wir uns dem Akt des Gehens mit offenen Herzen und aufmerksamen Sinnen hingeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die&nbsp;<strong>Fotographien<\/strong>, die aus den kleinen Odysseen durch Zeit und Raum entsprungen sind, sind wie&nbsp;<strong>Fenster zu leicht zu vergessenden Augenblicken<\/strong>&nbsp;und Orten. Auch unscheinbare Orte, die in den R\u00e4ndern des Vergessens wohnen, gewinnen an Bedeutung. Das Einfangen der besonders ordin\u00e4ren Motive durch die Kamera wird zu einem Schritt auf dem Pfad der Entdeckung. Die&nbsp;<strong>Karten<\/strong>&nbsp;markieren nicht nur jene Orte, an denen die Fotographien gemacht wurden, sondern zeigen die gewundenen Pfade, die ich an diesen Tagen zur\u00fcckgelegt habe. \u00dcbergeordnet versuchen die&nbsp;<strong>Linien auf den Kuverts<\/strong>&nbsp;den grafischen Tanz der Bewegung durch die Gefilde des Alltags zu visualisieren. Bei den kunstvollen F\u00e4den, die sich durch die Luft schl\u00e4ngeln, handelt es sich um&nbsp;<strong>geh\u00e4kelte Sch\u00fcre<\/strong>, welche das kunstvolle Geflecht der Fortbewegung vollenden. Durchzogen von Knoten und Schlingen, erz\u00e4hlt sie die Geschichte der kombinierten Reise durch bewusstes Gehen und blo\u00dfem Transport, die mich jeweils durch Raum und Zeit trugen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Art&nbsp;<strong>Mobile<\/strong>, an denen diese Briefe sanft im Raum schweben, erscheinen wie Himmelsk\u00f6rper, die die&nbsp;<strong>Geschichten der vergangenen Wanderungen<\/strong>&nbsp;erz\u00e4hlen. Jeder Ort, jeder Brief, tr\u00e4gt die Erinnerung des Vergangenen und das Versprechen des Neuen in sich. Das Mobile wird so zu einem Tanz der Erinnerungen, zu einer feierlichen Choreografie der Zeit, in der die Vergangenheit und Gegenwart ineinander verschmelzen. Das Gehen wird zu einer Art Zeremonie erhoben, bei der die Erde liebkost und die Welt in einer intimeren Dimension erlebt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die&nbsp;<strong>Betrachter*innen<\/strong>&nbsp;werden&nbsp;<strong>eingeladen<\/strong>, in diesem Firmament meiner Gedanken zu verweilen, an den pers\u00f6nlichen Einblicken der schwebenden Briefe teilzuhaben und wortw\u00f6rtlich mit mir&nbsp;<strong>durch die Landschaften der Erinnerung zu wandern<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chroniken eines Alltags: Ein bewegtes Manuskript In der fortw\u00e4hrenden Symphonie des Seins offenbart sich das Gehen als Poesie, das wiederholte Be-gehen von Orten als Wandern zwischen der Erinnerung und der Gegenwart. 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